Wie gestalten Unternehmen ein hybrides Büro für mehr Konzentration und Produktivität?

Hybrides Arbeiten verändert die Funktion des Büros. Viele Unternehmen betrachten das Büro heute ausschließlich als Treffpunkt für den Austausch mit Kollegen. Diese reine Fokussierung auf Zusammenarbeit geht jedoch oft zu Lasten der Produktivität, da die Möglichkeit für konzentriertes Einzelarbeiten fehlt.

Das Problem: Mangelnde Konzentration kostet Produktivität

Eine aktuelle Umfrage von Kinnarps unter 7.000 Büroangestellten belegt diesen Produktivitätsverlust in hybriden Arbeitsumgebungen mit harten Fakten:

  • Ablenkungsgefahr
    Vier von zehn Angestellten finden es schwierig, sich im modernen Büro zu konzentrieren.
  • Fokus-Verlust
    Nach einer Unterbrechung dauert es im Durchschnitt 23 Minuten, bis Mitarbeiter sich wieder vollständig auf ihre Aufgabe konzentrieren können.
  • Störfaktoren
    Die relevantesten Ablenkungen sind das Mithören von Gesprächen in der Nähe oder visuelle Unruhe im peripheren Sichtfeld.

Anna-Karin Eckerlid, Workplace Strategist bei Kinnarps, warnt davor, das Büro ausschließlich um Besprechungsräume herum zu planen. „Es fehlen oft Umgebungen, in denen Menschen über längere Zeit ungestört arbeiten können. Büros müssen nicht so leise sein wie Bibliotheken, aber verschiedene Arten von Arbeit erfordern unterschiedliche Umgebungen“, erklärt die Expertin für Arbeitsplatzstrategien.

Die Lösung: Bürogestaltung für maximalen Fokus

Damit das Büro die Produktivität der Mitarbeiter fördert, müssen Unternehmen Gemeinschaftsräume und Fokus-Bereiche für individuelles Arbeiten strategisch ausbalancieren. Der Lösungsansatz von Kinnarps basiert darauf, die tatsächlich im Büro stattfindenden Aktivitäten systematisch zu erfassen und die Arbeitsumgebung entsprechend bedarfsgerecht zu gestalten.

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Anna-Karin Eckerlid, Arbeitsplatzstrategin bei Kinnarps

3 Schritte der Arbeitsplatzstrategie für mehr Konzentration:

  1. Bedarfsanalyse durchführen
    Erfassen Sie die spezifischen Arbeitsmethoden und individuellen Bedürfnisse der Belegschaft, bevor Sie räumliche Änderungen umsetzen.
  2. Büro in Zonen einteilen
    Trennen Sie aktive Kommunikationsbereiche konsequent von Konzentrationszonen. Definieren Sie klare Leitlinien, wo unterschiedliche Aktivitäten stattfinden sollen.
  3. Akustik und visuelle Abschirmung optimieren
    Integrieren Sie Raum-in-Raum-Lösungen für ungestörtes Arbeiten. Reduzieren Sie Lärm gezielt durch professionelle Schallabsorber, Trennwände und abschirmende Möbel.

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